Sockeldämmung
Der Haussockel ist dauerhaft Feuchte, Frost und mechanischer Belastung ausgesetzt. Die robuste, ökologische GLAPOR Sockeldämmplatte schützt zuverlässig über Generationen.
Sicherer Aufbau der Sockeldämmung



Eine wasserdichte und nichtbrennbare Sockeldämmung aus GLAPOR Schaumglas schützt effektiv vor Feuchtigkeit, Wärmeverlusten und Bränden.
Gerade im Sockelbereich – häufig durch Mülltonnen oder Aufbewahrungsboxen brandbelastet – bietet GLAPOR im Vergleich zu brennbaren XPS-Dämmstoffen einen entscheidenden Sicherheitsvorteil: GLAPOR Schaumglas ist A1 klassifiziert – und somit vollständig nicht brennbar, wasserdicht, dimensionsstabil sowie fäulnis- und UV-beständig.
Anstelle von feuchteempfindlichen Dämmstoffen im Spritzwasserbereich empfiehlt sich daher die ökologische und brandschutzsichere Alternative mit GLAPOR Schaumglasplatten. Die Platten werden vor Ort mit dem bitumenfreien GLAPOR Systemkleber MB2K vollflächig und vollfugig auf dem Untergrund verklebt. Anschließend kann mit dem Systemkleber MB TX 2K eine „Putzimmitation“ gestaltet werden. Der Anschluss weiterer Dämmstoffe ist problemlos möglich.
Vergleich der Dämmstoffe für die Sockeldämmung
| Kriterium | GLAPOR Schaumglasplatten | XPS |
|---|---|---|
| Rohstoff | ✓ 100 % Recyclingglas | Erdölbasiert |
| Wasseraufnahme | ✓ Keine (dampfdicht) | Möglich durch Diffusion |
| Druckfestigkeit | ✓ Bis 1.600 kPa – auch für Parkdecks geeignet | Max. 700 kPa |
| Brandschutzklasse | ✓ A1 (nicht brennbar) | B1–B2 (brennbar), Rauch- & Giftgasentwicklung im Brandfall |
| Emissionen / Auswaschung | ✓ Keine – emissionsfrei | Abfälle verteilen sich bei Verarbeitung |
| Entsorgung | ✓ Wiederverwendbar, Urban Mining Ready | Bauschutt oder Sondermüll |
| Lebensdauer | ✓ Lebenslang – generationenübergreifend | Charakteristika schwanken bei Auffeuchtung |
| DGNB | ✓ Qualitätsstufe 4 | Meist keine / niedrigere Einstufung |
| Nager- & Insektenresistenz | ✓ Keine biologische Zersetzung | Kann angenagt oder beschädigt werden |
| Temperaturbeständigkeit | ✓ Formstabil von -260 °C bis +430 °C | Begrenzte Beständigkeit, Verformung möglich |
Warum Schaumglas die beste Wahl für die Sockeldämmung ist





Schaumglas ist die perfekte Lösung für alle, die dauerhaft, schadstofffrei und sicher dämmen wollen – gerade im sensiblen Sockelbereich.
- Null Wasseraufnahme: kein Aufsaugen, keine Frostschäden
- Hohe Druckfestigkeit: bleibt formstabil – auch bei Belastung durch Erdreich
- Brandschutzklasse A1: nicht brennbar, keine giftigen Rauchgase
- Nagetier- und insektenresistent: keine Hohlräume, kein Befall
- 100 % Recyclingglas: ökologisch, kreislauffähig, frei von Schadstoffen
GLAPOR Schaumglasplatten sind damit die langlebige, sichere und nachhaltige Lösung für moderne Sockeldämmung – mit echtem Mehrwert für Bauphysik, Umwelt und Zukunft.
Sockeldämmung Schritt für Schritt
Ein fachgerechter Sockelaufbau schützt dauerhaft vor Feuchtigkeit, Wärmeverlusten und mechanischer Belastung. So wird die Sockeldämmung Schritt für Schritt ausgeführt:
- Arbeitsbereich freilegen: Rund ums Gebäude den Arbeitsraum gemäß BG Vorgaben öffnen (Breite je nach Dämmhöhe), vorhandene Bepflanzung/Beläge entfernen.
- Erdreich ausheben: Aushub bis zur erforderlichen Tiefe durchführen und zwischenspeichern.
- Untergrund vorbereiten: Mauerwerk/Beton von losen Bestandteilen, Staub, Bitumenresten und Ausblühungen befreien, Unebenheiten ausgleichen; Untergrund muss eben, tragfähig und trocken sein. Toleranz: max. ~3 mm auf 600 mm / 5 mm auf 2 m.
- Bauwerksabdichtung herstellen: Gemäß Detailplanung Abdichtung aus Remmers MB2K im Sockelbereich aufbringen (kombinierbar mit GLAPOR Systemkleber MBTX2K). Durchgängigkeit und Anschluss an horizontale Abdichtung sicherstellen. Herstellervorgaben beachten.
- Sockeldämmplatten anbringen: GLAPOR Schaumglasplatten mit Kratzspachtelung auf Untergrund und Plattenkanten vollflächig aufkleben und dicht stoßen – keine Punktverklebung, Hinterläufigkeit vermeiden.
- Übergang zur Fassade sichern: Z. B. mit Sockelprofil oder Blech, um Niederschlagswasser gezielt abzuleiten.
- Zellfüllender Deckabstrich auftragen: Mit GLAPOR Systemkleber MBTX2K als Putzersatz, strukturierbar mit Besenstrich und Farbauftrag.
- Anfüllschutz montieren: Noppenbahn im erdberührten Bereich einsetzen – schützt vor mechanischer Beschädigung.
- Verfüllung: Mit versickerungsfähigem Erdmaterial verfüllen – Staunässe und Umlagerungsdruck unbedingt vermeiden.
Hinweis: Verarbeitung nur bei Temperaturen zwischen +5 °C und +30 °C. Direkte Sonne, Wind und Regen während der Abbindezeit vermeiden. Putzflächen ggf. mit Gerüstnetz schützen.
Systemlösung: Sockeldämmung und Bodendämmung in einem
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Mehr InformationenProdukte für die Sockeldämmung
GLAPOR Schaumglasplatten
Extrem druckfest (bis 1600 kPa), nicht-brennbar (A1), feuchteunempfindlich, QNG ready, DGNB QS 4. Lebenslang nachhaltig und sicher dämmen mit Schaumglasplatten aus 100 % Recyclingglas.
GLAPOR Grundierung
Haftverstärkend, wasserabweisend und festigend. Für die optimale Verbindung zwischen Schaumglasplatten und Untergrund. Vorgeschrieben bei saugenden Untergründen.
GLAPOR Systemkleber
Haftstark, feuchte- und hitzebeständig. Kombiprodukt 3-in-1: Deckabstrich, Systemkleber und Abdichtung in einem: verbindet und schützt – dauerhaft dicht im geprüften System.
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✔ Passgenaue Projektberatung
✔ Schaumglas 100 % Made in Germany
✔ 100.000.000+ m³ Schaumglas verbaut
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Kellerdeckendämmung
FAQ
Was bringt eine Kellerdeckendämmung?
Die Dämmung der Kellerdecke verhindert, dass wertvolle Heizwärme aus dem Erdgeschoss in den kalten, unbeheizten Keller entweicht – ein Wärmeverlust, der in vielen älteren Gebäuden spürbar zur Energieverschwendung beiträgt. Eine fachgerecht ausgeführte Kellerdeckendämmung sorgt für deutlich wärmere Fußböden, senkt den Heizbedarf um bis zu 10 % und schützt die Decke zudem vor Tauwasserbildung und Schimmel. Sie verbessert nicht nur den Wohnkomfort, sondern steigert auch die Energieeffizienz und den Immobilienwert nachhaltig.
Welche Dämmstärke ist empfehlenswert?
Die ideale Dämmstärke hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom verwendeten Material und dem angestrebten Wärmeschutz. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) gibt einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,30 W/(m²·K) vor. Um diesen Wert zu erreichen, sind je nach Dämmstoff unterschiedliche Schichtdicken notwendig: Bei Mineralwolle reichen in der Regel 10–12 cm, bei XPS etwa 12–14 cm. GLAPOR Schaumglasplatten – aufgrund ihrer besonderen Struktur – benötigen für denselben U-Wert eine Dämmdicke von mindestens 18 cm. Der vermeintliche Nachteil in der Stärke wird jedoch mehr als ausgeglichen durch überlegene Eigenschaften in den Bereichen Brandschutz, Feuchtebeständigkeit und Umweltverträglichkeit.
Welche Materialien eignen sich am besten zur Kellerdeckendämmung?
Zur Dämmung der Kellerdecke kommen hauptsächlich drei Materialtypen in Frage: Schaumglas, Polystyrol-Hartschaum (XPS/EPS) und Mineralwolle. Jeder Stoff hat seine Stärken – und auch Schwächen. Schaumglas, beispielsweise von GLAPOR, ist die mit Abstand nachhaltigste Lösung: Es besteht aus 100 % Recyclingglas, ist vollkommen wasser- und dampfdicht, unverrottbar, nicht brennbar (Baustoffklasse A1) und frei von Schadstoffen. Es eignet sich besonders dort, wo hohe Anforderungen an Feuchteresistenz, Brandschutz und Dauerhaftigkeit bestehen – etwa bei unbeheizten Kellern mit feuchtem oder wechselhaftem Klima. XPS punktet mit geringerer Dicke bei guter Dämmleistung, ist aber erdölbasiert, brennbar (trotz Flammschutzmitteln) und schwer recycelbar. Es kann bei Durchfeuchtung an Dämmleistung verlieren. Mineralwolle bietet gute Dämmeigenschaften und ist nicht brennbar, allerdings empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Zudem enthalten viele Produkte künstliche Bindemittel wie Phenolharze, die unter Umwelt- und Gesundheitsaspekten kritisch zu bewerten sind.
Gibt es Fördermöglichkeiten für die Kellerdeckendämmung?
Ja – energetische Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Kellerdecke können durch staatliche Förderprogramme bezuschusst werden. Die konkreten Konditionen ändern sich regelmäßig, je nach politischer und wirtschaftlicher Lage. In der Regel erfolgt die Förderung über Programme des Bundes (z. B. BEG, KfW, BAFA) und ist häufig an bestimmte Voraussetzungen gebunden – etwa die Ausführung durch ein Fachunternehmen oder die Einbindung eines Energieberaters. Wer eine Förderung nutzen möchte, sollte sich vor der Umsetzung beraten lassen und den Antrag rechtzeitig vor Baubeginn stellen.
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