Kellerdeckendämmung – Energie sparen und Wohnkomfort steigern

Schaumglas ist ideal für die Kellerdeckendämmung im Neu- und Altbau: nicht brennbar und dauerhaft feuchtebeständig.

Anforderungen an Tiefgaragen- und Kellerdeckendämmung

Eine fachgerecht ausgeführte Kellerdeckendämmung sorgt für wärmere Fußböden, senkt den Heizbedarf um bis zu 10 % und schützt die Decke zusätzlich vor Tauwasserbildung und Schimmel.

Gerade bei Tiefgaragen und nachträglichen Sanierungen kommt dem Brandschutz besondere Bedeutung zu: Hier sind nicht brennbare Dämmstoffe (A1) unverzichtbar. Ebenso entscheidend sind Feuchteunempfindlichkeit und mechanische Robustheit, damit die Dämmung auch im harten Alltag dauerhaft sicher funktioniert.

Mit seinen charakteristischen Eigenschaften bietet GLAPOR Schaumglas die ideale Lösung:

  • Nicht brennbar (A1) – maximale Sicherheit im Brandfall
  • Wasserdicht und feuchteunempfindlich – keine Tauwasserprobleme, keine Schimmelbildung
  • Extrem druckfest und robust – widersteht mechanischen Belastungen, stoßfest
  • Ökologisch und nachhaltig – 100 % Recyclingglas, QNG-ready und Urban Mining geeignet

Schritt-für-Schritt: So dämmen Sie Ihre Kellerdecke richtig

Nachhaltige Kellerdeckendämmung mit feuchteunempfindlichem Schaumglas
  1. Untergrund vorbereiten
    Kellerdecke reinigen, lose Teile entfernen, Ausblühungen oder Schimmel beseitigen. Untergrund muss staubfrei, eben und trocken sein.

  2. Unebenheiten ausgleichen
    Mit Spachtelmasse größere Löcher/Risse auffüllen. Unebene Deckenflächen nivellieren, da dies die Klebeleistung beeinflusst.

  1. Dämmplatten zuschneiden GLAPOR Platten lassen sich leicht mit handelsüblichem Fuchsschwanz, Handsäge oder Hartmetallblatt auf Maß bringen. Auf saubere Kantenausbildung achten.
  2. Kleber auf die Dämmplatten auftragen Den Systemkleber von GLAPOR vollflächig mit Zahnkelle oder Glätter auf die Plattenrückseite auftragen. Keine Punkt- oder Batzenverklebung – es ist eine durchgehende flächige Verklebung – auch in den Fugen – herzustellen.
  3. Platten fugenfrei anbringen Im Versatz verlegen, fugenlos – für maximale Dämmwirkung. Randfugen ggf. mit Kleber schließen. Bauteilanschlüsse (Wände, Träger, Installationen) dicht und passgenau ausbilden
  4. Mechanische Sicherung mit Dämmstoffhaltern Bei Keller-, Hof- und Tiefgaragendecken ist eine zusätzliche Sicherung mit GLAPOR Dämmstoffhaltern nötig – auch bei mehrlagiger Verlegung. Das Befestigungsraster muss statischen und brandschutztechnischen Anforderungen entsprechen. Die mechanische Fixierung verhindert Ablösungen durch Feuchtigkeit, Temperaturwechsel oder Unterdruck – und ist Stand der Technik.

Kellerdeckendämmung: Materialien im Vergleich

Kriterium GLAPOR Schaumglasplatten EPS / XPS / PUR Mineralfaserdämmung
Rohstoff ✓ 100 % Recyclingglas Erdölbasiert Sand & Kalk (abgebaut)
Wasseraufnahme ✓ Keine (dampfdicht) Möglich durch Diffusion Möglich
Druckfestigkeit ✓ Bis 1.600 kPa – auch für Parkdecks geeignet Max. 700 kPa Eher gering
Brandschutzklasse ✓ A1 (nicht brennbar) B1–B2 (brennbar) A1
Emissionen / Auswaschung ✓ Keine – emissionsfrei Abfälle verteilen sich bei Verarbeitung Faserstaub beim Einbau möglich
Entsorgung ✓ Wiederverwendbar, Urban Mining Ready Bauschutt oder Sondermüll Umständlich, teils deponiepflichtig (bei Bitumenkaschierung)
Lebensdauer ✓ Lebenslang – generationenübergreifend Charakteristika schwanken bei Auffeuchtung Eigenschaften verändern sich bei Feuchte

Produkte für die Kellerdeckendämmung

GLAPOR Schaumglasplatten

Extrem druckfest (bis 1600 kPa), nicht-brennbar (A1) und nagetiersicher. Lebenslang nachhaltig und sicher dämmen mit Schaumglasplatten aus 100 % Recyclingglas. 

 

GLAPOR Grundierung

Haftstarkverstärkend, wasserabweisend und festigend. Für die optimale Verbindung zwischen Schaumglasplatten und Untergrund.

GLAPOR Systemkleber

Haftstark, feuchte- und hitzebeständig. Der kraftvolle GLAPOR Schaumglasplatten-Kleber: verbindet und schützt – dauerhaft dicht im geprüften System.

GLAPOR Dämmstoffhalter

Rostfrei, einfach montiert, dauerhaft sicher. Edelstahl-Dämmstoffhalter – optimal abgestimmt auf GLAPOR Schaumglasplatten. 

Empfohlene Dämmstärke: Wie viel cm sollte die Kellerdecke gedämmt werden?

Die optimale Dämmstärke einer Kellerdeckendämmung richtet sich nach dem gewünschten Wärmeschutz und den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt für beheizte Räume über unbeheizten Kellern einen maximalen U-Wert von 0,30 W/(m²·K) vor.

Um diesen Wert zu erreichen, sind – je nach Dämmmaterial – zwischen 10 und 18 cm erforderlich. Zwar ermöglichen andere Dämmstoffe wie XPS oder Mineralwolle aufgrund ihrer etwas geringeren Wärmeleitfähigkeit eine geringfügig schlankere Ausführung. 100 % Feuchteunempfindlich und formstabil ist nur Schaumglas – und damit das sicherere und langlebigere Material.

Immer mehr Bauherren und Planer entscheiden sich daher bewusst für GLAPOR Schaumglas: Die Platten bestehen zu 100 % aus Recyclingglas, sind wasser- und dampfdicht, nicht brennbar und lassen sich nach der Nutzungsdauer wiederverwenden oder recyclen. Eine Entscheidung für echte Dauerhaftigkeit – ganz ohne Kompromisse.

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 ✔ Schaumglas 100 % Made in Germany

✔ 100.000.000+ m³ Schaumglas verbaut

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Kellerdeckendämmung

FAQ

Was bringt eine Kellerdeckendämmung?

Die Dämmung der Kellerdecke verhindert, dass wertvolle Heizwärme aus dem Erdgeschoss in den kalten, unbeheizten Keller entweicht – ein Wärmeverlust, der in vielen älteren Gebäuden spürbar zur Energieverschwendung beiträgt. Eine fachgerecht ausgeführte Kellerdeckendämmung sorgt für deutlich wärmere Fußböden, senkt den Heizbedarf um bis zu 10 % und schützt die Decke zudem vor Tauwasserbildung und Schimmel. Sie verbessert nicht nur den Wohnkomfort, sondern steigert auch die Energieeffizienz und den Immobilienwert nachhaltig.

Die ideale Dämmstärke hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom verwendeten Material und dem angestrebten Wärmeschutz. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) gibt einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,30 W/(m²·K) vor. Um diesen Wert zu erreichen, sind je nach Dämmstoff unterschiedliche Schichtdicken notwendig: Bei Mineralwolle reichen in der Regel 10–12 cm, bei XPS etwa 12–14 cm. GLAPOR Schaumglasplatten – aufgrund ihrer besonderen Struktur – benötigen für denselben U-Wert eine Dämmdicke von mindestens 18 cm. Der vermeintliche Nachteil in der Stärke wird jedoch mehr als ausgeglichen durch überlegene Eigenschaften in den Bereichen Brandschutz, Feuchtebeständigkeit und Umweltverträglichkeit.

Zur Dämmung der Kellerdecke kommen hauptsächlich drei Materialtypen in Frage: Schaumglas, Polystyrol-Hartschaum (XPS/EPS) und Mineralwolle. Jeder Stoff hat seine Stärken – und auch Schwächen. Schaumglas, beispielsweise von GLAPOR, ist die mit Abstand nachhaltigste Lösung: Es besteht aus 100 % Recyclingglas, ist vollkommen wasser- und dampfdicht, unverrottbar, nicht brennbar (Baustoffklasse A1) und frei von Schadstoffen. Es eignet sich besonders dort, wo hohe Anforderungen an Feuchteresistenz, Brandschutz und Dauerhaftigkeit bestehen – etwa bei unbeheizten Kellern mit feuchtem oder wechselhaftem Klima. XPS punktet mit geringerer Dicke bei guter Dämmleistung, ist aber erdölbasiert, brennbar (trotz Flammschutzmitteln) und schwer recycelbar. Es kann bei Durchfeuchtung an Dämmleistung verlieren. Mineralwolle bietet gute Dämmeigenschaften und ist nicht brennbar, allerdings empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Zudem enthalten viele Produkte künstliche Bindemittel wie Phenolharze, die unter Umwelt- und Gesundheitsaspekten kritisch zu bewerten sind.

Ja – energetische Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Kellerdecke können durch staatliche Förderprogramme bezuschusst werden. Die konkreten Konditionen ändern sich regelmäßig, je nach politischer und wirtschaftlicher Lage. In der Regel erfolgt die Förderung über Programme des Bundes (z. B. BEG, KfW, BAFA) und ist häufig an bestimmte Voraussetzungen gebunden – etwa die Ausführung durch ein Fachunternehmen oder die Einbindung eines Energieberaters. Glapor ist QNG ready zertifiziert von Sentinel und damit für Förderungen geeignet. Wer eine Förderung nutzen möchte, sollte sich vor der Umsetzung beraten lassen und den Antrag rechtzeitig vor Baubeginn stellen.

Verlegerichtlinien & Details

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