Boden sanieren im Altbau

Bodensanierung im Altbau heißt: Wärmeverluste stoppen, Trittschall mindern und die Substanz schützen – mit langlebigen, feuchtebeständigen und ökologischen Dämmstoffen wie Schaumglas.

Schritt-für-Schritt: So gelingt die Altbausanierung des Bodens

Schritt-für Schritt Anleitung für eine ökologische Bodensanierung im Altbau mit Schaumglasschotter

  1. Demontage: Alten Bodenbelag und ggf. Dämmung entfernen.
  2. Untergrund vorbereiten: Boden auskoffern, aber nicht tiefer als das Streifenfundament.
  3. Dämmung wählen: Ökologisches Material mit Wärme- und Feuchteschutz, z. B. Schaumglasschotter.
  4. Dämmung einbringen: Geotextil auslegen, Schaumglas lagenweise im Verhältnis 1,3:1 verdichten.
  5. Nivellieren: Ausgleichsschüttung oder Estrich für ebenen Boden einbringen.
  6. Unterkonstrunktion & Bodenbelag: Parkett, Laminat oder Fliesen verlegen.

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Fußboden sanieren im Altbau: Materialien im Vergleich

Kriterium GLAPOR Schaumglasschotter EPS / XPS / PUR Mineralfaserdämmung Holzfaser Perlite / Blähton Kork
Rohstoffbasis ✓ 100 % Recyclingglas Erdölbasiert Sand & Kalk (abgebaut) Holz Vulkangestein / Ton Rinde / Naturstoff
Wasseraufnahme ✓ Keine Möglich durch Diffusion Möglich Feuchteempfindlich Kapillaraktiv Begrenzt feuchteresistent
Druckfestigkeit ✓ Bis 800 kPa Max. 700 kPa Eher gering Niedrig Nur bei Verdichtung tragfähig Niedrig
Brandschutzklasse ✓ A1 (nicht brennbar) B1–B2 (brennbar) A1 B2 (behandelt) A1 B2–B3
Emissionen / Auswaschung ✓ Keine – emissionsfrei Abfälle verteilen sich bei Verarbeitung Faserstaub beim Einbau möglich Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Entsorgung ✓ Wiederverwendbar, Urban Mining Ready Bauschutt oder Sondermüll Umständlich, teils deponiepflichtig (bei Bitumenkaschierung) Gut, aber hoher Energiebedarf Nicht wiederverwendbar Begrenzt recycelbar
Lebensdauer ✓ Lebenslang – generationenübergreifend Charakteristika schwanken bei Auffeuchtung Eigenschaften verändern sich bei Feuchte Feuchteempfindlich – begrenzte Dauer Dauerhaft bei richtiger Anwendung Natürlich begrenzt haltbar

Produkte für Bodendämmung im Altbau

GLAPOR Schaumglasschotter

Leicht, druckfest und kapillarbrechend. Schnell eingebaut, dauerhaft dämmend und verrottungssicher – ideal für Verkehrsflächen, Gebäudegründungen und den konstruktiven Leichtbau.

GLAPOR Geotextil

Reißfest, verlässlich, langlebig. Das robuste Geotextil von GLAPOR – perfekte für Schaumglasschotter Anwendungen im Perimeterbereich.

Bodendämmung im Altbau: Schaumglas als sichere Lösung

Bei Altbausanierungen – ob Fachwerk, Denkmal oder Bestand – sind dauerhafte, schadstofffreie Dämmstoffe gefragt. GLAPOR Schaumglas erfüllt alle wichtigen Anforderungen:

✔ Nicht brennbar (A1)
✔ Wasserresistent: Kein Schimmel, keine Fäulnis
✔ Formstabil & druckfest
✔ Nagetier- & insektenresistent
✔ Frei von Schadstoffen & vollständig recyclingfähig

Schaumglasschotter eignet sich als tragfähige, kapillarbrechende Dämmschicht.

Schaumglasplatten ermöglichen Aufbauten mit stauchungsfreien Eigenschaften für den Innenraum. Beide Systeme lassen sich schnell, sauber und ohne Spezialwerkzeuge verlegen.

Produziert aus 100 % Recyclingglas, leisten GLAPOR Dämmstoffe einen messbaren Beitrag zur CO₂-Reduktion – ganz ohne Sondermüll oder Mikroplastik.

Mehr Infos und Details zum Bodenaufbau mit GLAPOR und mineralisierten Holzspänen von Cemwood in unserer Broschüre.

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✔ Passgenaue Projektberatung

 ✔ Schaumglas 100 % Made in Germany

✔ 100.000.000+ m³ Schaumglas verbaut

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Bodensanierung im Altbau

FAQ

Wie kann man den Fußboden nachträglich dämmen?

Die nachträgliche Dämmung eines Fußbodens ist bei fast allen Altbauten möglich. Zunächst wird der alte Bodenbelag entfernt. Je nach Aufbau (z. B. Holzbalkendecke, Massivdecke oder Bodenplatte) wird anschließend eine geeignete Dämmschicht eingebracht.

Bei Holzbalkendecken hat sich lose Schüttung mit GLAPOR Schaumglasschotter bewährt: Er ist druckfest, feuchteunempfindlich, rieselfähig und kann die Hohlräume im Zwischenboden lückenlos ausfüllen – ohne Schimmelrisiko.

Alternativ sind auch Schaumglasplatten möglich, etwa bei statisch begrenztem Aufbau oder zur Kombination mit Trockenestrichsystemen. Im Massivbau erfolgt die Dämmung direkt auf der Rohdecke – mit trittschallentkoppelten Platten, z. B. aus Schaumglas oder kombiniert mit weichen Dämmmatten. Wichtig: Aufbauhöhe, Tragfähigkeit und Feuchteschutz immer mitplanen.

Trittschall lässt sich durch das Einbringen geeigneter Dämmmaterialien deutlich reduzieren. Ziel ist es, Schwingungen zwischen tragender Konstruktion und Nutzschicht zu entkoppeln.

In Altbauten ist eine Kombination aus fester Wärmedämmung (z. B. Schaumglas) und einer weichen Trittschalldämmmatte oder Trockenestrich mit integriertem Schallschutz besonders effektiv.

Wichtig: Alle Schichten müssen vollflächig verlegt und sorgfältig entkoppelt werden – selbst kleine Lücken führen zu Schallbrücken. Schaumglas wirkt aufgrund seiner Masse zusätzlich schalldämmend und ist ideal mit leichten Aufbauten kombinierbar.

Die Kosten richten sich nach Material, Aufbauhöhe und Aufwand der Verlegung. Geht man von 25 cm Dämmstärke aus, kann man von 25-50 € pro m² ausgehen.

Beachte: XPS ist erdölbasiert, umweltschädlich und oft Sondermüll mit Entsorgungskosten. Schaumglasschotter besteht hingegen aus 100 % Recyclingglas, ist wiederverwendbar und verursacht keine Zusatzkosten.

Förderprogramme von BAFA oder KfW können die Investition spürbar senken – vorausgesetzt, sie werden vor Beginn beantragt.

Verlegerichtlinien & Details

Schaumglasschotter